Die Formel 1 interessierte sich für die Strömungssonden von Vectoflow. Gründerin Katharina Kreitz konnte es zunächst nicht glauben und dachte an einen schlechten Scherz, die Webseite des Start-Ups sei gehackt worden. F1-Teams aber waren ihre ersten Kunden. Schon drei Jahre nach Gründung erzielt Vectoflow Gewinne, so gefragt sind die Produkte, die von 3D-Druckern ausgespuckt werden. Denn die Sonden messen genauer als herkömmliche. Sie sind extrem belastbar. Sie können individuell und flexibel gedruckt werden, weshalb sie überall einsetzbar sind - selbst in Dunstabszugshauben.
Mehr lesenMit unglaublicher Überzeugungskraft und Energie kämpft Jaclyn Schnau gegen den Einsatz von Zucker oder Fructose in Baby- und Kindernahrung, die in Gläsern, Riegeln und Quetschies die Ladenregale besetzen. Ihr Start-Up Pumpkin Organics bietet Gemüseprodukte an, mit denen sie der Übermacht der etablierten Anbieter etwas entgegensetzen will. Ganz entscheidend ist für sie, dass in den ersten drei Jahren eines Menschens gesunde Ernährung für ein ganzes Leben anerzogen werden kann. Die Geschichte von Jaclyn Schnau ist eine von Erfolg, von innerer Antriebskraft, von Neugierde und von Naivität. Für sie war Goldman Sachs eine einfache Bank. Bankbeamtin wollte sie nie werden - und schlug einen Topjob aus.
Mehr lesen"Altersbedingte Makuladegeneration" ist ein Zungenbrecher. Doch hinter AMD steht eine schwere und häufig auftretende Augenkrankheit, die besonders bei älteren Menschen im Extremfall zur Blindheit führen kann. Ein Forschungsprojekt wird nun zum Start-Up. deepeye entwickelt eine Software auf Basis von Künstlicher Intelligenz, die treffsicher eine Therapieentscheidung unterstützt. Sie kann aber wesentlich mehr: eine Prognose über die weitere Entwicklung von AMD erstellen und effektive Therapiepläne als Unterstützung für Augenärzte entwerfen. Das erhöht die Chance für Erkrankte, seltener eine Behandlung über sich ergehen lassen müssen. Derzeit erleiden sie meist in Monatsabständen die Tortur einer Spritze ins Auge.
Mehr lesenBenjamin Günther, Anselm Bauer-Wohlleb und Sebastian Schuon nehmen sich mit einer Finanzmanagement-Software für Bau- und Immobilienprojekte die Digitalisierung in einer verkrusteten, kleinteiligen Branche vor, in der es noch sehr analog zugeht. Die Gründer von Alasco haben mit der Modesuchmaschine Stylight bereits ein äußerst erfolgreiches Start-Up geschaffen und es einträglich an ProSiebenSat1 verkauft. Das Trio ist Inbegriff einer eng vernetzten Münchner Hochschul-Landschaft und Gründerszene. Ganz nach dem Motto: Start-Upper unterstützen Start-Upler. Das Team hat die Personalplattform Personio von Anbeginn gefördert - eines der erfolgreichsten Neugründungen in Deutschland. Dessen Mit-Gründer und Vorstandschef ist im Gegenzug als Investor bei Alasco eingestiegen, wie auch die Schöpfer von Flixbus.
Mehr lesenMit 16 Jahren hat Hendrik Kramer im Emsland eine Online-Plattform für Pferde gegründet. Doch fand er mehr Gefallen an Technologien, studierte an der TU München, fand in deren Netzwerk zwei Partner, die ebenso wie er Gründer-Gene im Blut haben. Systematisch, strukturiert und gezielt positionieren sie das 2019 geründete Teleoperations-Start-Up Fernride in einem Markt, in dem es hoch hergeht: Sie entwickeln eine Lösung für fahrerloser Logistik und könnten so den Mangel an Truckern bekämpfen.
Mehr lesenEinen sanftmütigen, feinfühligen Roboter für sensible und heikle Produktionen zu bauen, hat sich Agile Robots vorgenommen. Ohne künstliche Intelligenz, die Kombination aus Sensorik und Bilderkennung geht das nicht. Das deutsch-chinesische Start-Up hat sich in einer dritten Finanzierungsrunde unter Führung des japanischen Tech-Investors Softbank 220 Millionen Dollar beschafft. Agile Robot ist so zum Einhorn - einem Unicorn - mit einer Bewertung von mehr als 1 Milliarde Dollar aufgestiegen. Dabei ist es erst 2018 gegründet worden. Chinesen sichern sich den Zugriff auf eine Zukunftstechnologie.
Mehr lesenWird nun eine der zahlreichen Ankündigungen des Elektrojet-Bauers Lilum endlich konkret? Ende August oder Anfang September könnte der im März von Vorstandschef und Gründer Daniel Wiegand avisierte Gang an die New Yorker Börse tatsächlich erfolgen. Die Vorbereitungen haben sich hingezogen, auch weil die US-Börsenaufsicht SEC im Stress ist. Sie muss die Flut der Going-Public-Anträge via Börsenmantel bearbeiten. Das amerikanischen Lilium-Pendant Joby Aviation musste ebenso warten und kommt nun nächste Woche aufs Nyse-Parkett.
Mehr lesenDrei Unternehmen hat Valerie Bures-Bönström schon gegründet, das erste mit 25 Jahren. Mit Steffi Graf baute sie die Fitnessstudiokette Mrs. Sporty auf. Seit zwei Jahren schiebt sie Vaha an, ein intelligentes Trainings- und Fitnesssystem für Zuhause; bestehend aus einem großen interaktiven Spiegel, der auch als Flachbildschirm im Hochformat durchgeht. Für dieses Projekt gewann sie Manuel Neuer als Partner. Hat sich Vaha etabliert, ist Bures-Bönström längst nicht am Ziel. In ihrer virtuellen Schublade stapeln sich die Geschäftsideen.
Mehr lesenChristian Deilmann und Johannes Schwarz gründeten Tado, um mit smarten Thermostaten das Klima zu verbessern. Das Münchner Start-Up, derzeit auf dem Weg zum Unicorn, ist ein Beispiel für Wandlungsfähigkeit. Zehn Jahre nach Gründung dreht es nun das ganz große Rad. Die Regler an Heizkörpern in der Wohnung sind nur noch Beiwerk. Heute steht Klimamanagement auf einer intelligenten Plattform in Europa im Fokus. Und es geht weiter: Neues Ziel ist der Aufbau "atmender Energienetze" als Puffer in der extrem schwankenden Stromversorgung aus Wind und Solar.
Mehr lesenDie Start-Up-Szene erklimmt neue Höhen. Vor drei Jahren war es etwas Besonderes, den Unternehmenswert von 1 Milliarde Dollar zu erreichen und zum Unicorn (Einhorn) aufzusteigen. Heute geht es um das Zehnfache: Die 2011 gegründete Celonis aus München ist nun 11,1 Milliarden Dollar wert - und ein Decacorn. Davon gibt es in Europa nur eine Handvoll. Investoren haben dem Team um die drei Unternehmensgründer von der TU München 1 Milliarde Dollar gegeben. Die glauben fest an das gewaltige Potential von „Process Mining“: Künstliche Intelligenz, die Unternehmen mit straffen Prozessen fit für die digitale Zukunft macht.
Mehr lesenDrei Doktoranden und ein Professor der TU München haben eine Sprachanalyse entwickelt, die über Künstliche Intellgenz Emotionen, Gefühle, Charaktereigenschaften und sogar Krankheiten wie Alzheimer oder Demenz erkennen. Ein wissenschaftlcher Durchbruch, der auch wirtschaftlichen Erfolg verspricht. Dazu aber musste mit Dagmar Schuller erst einmal eine energische Frau kommen, um die Männer zu ihrem Glück zu zwingen. Sogar Apple und Google sollen aufgehorcht haben.
Mehr lesenDas könnte der Schlüssel für die schnelle Erkennung von Erkrankten in der Pandemie sein: Nur ein paar in ein Smartphone gesprochene Sätze sollen ausreichen, verspricht das junge Unternehmen audEERING.
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