•  31.03.2025 18:00

Große - IBM, Microsoft oder Google - und Kleine - eleQtron, QuEra oder IQM - treiben die Entwicklung von Quantencomputer aufwendig und unermütlich voran. Die Forschung steckt aber immer noch in den Kinderschuhen, sind die Rechenkapazitäten äußerst begrenzt. Bis die eigentlichen Vorteile ausgereizt werden können, kann es noch viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern. Das deutsche Start-up Kipu Quantum hat eine Software entwickelt, die heute schon die Technologie mit schnelleren und zuverlässigen Rechenprozessen nutzbar macht und den praktischen Einsatz in der Industrie verbessert.

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  •  28.02.2025 18:00

Anders als Volocopter oder Lilium haben sich die acht Gründer von ERC System in München einen sehr konkreten und auch speziellen Einsatz für ihren elektrisch angetriebenen Senkrechtstarter ausgedacht. Der Transport von Kranken und Verletzten mit dem E-Flieger „Charlie“ ist deutlich günstiger als mit einem Helikopter und wesentlich schneller als mit einem Rettungswagen. Der Bedarf ist groß und nachhaltig, der Zeitplan mit dem Kommerzstart 2029 ambitioniert. Nach fast fünf Jahren kam ERC Mitte 2024 aus dem Stealth-Modus, als die Überzeugung reifte: Das Projekt fliegt. Im Netzwerk von TU München und dessen Luftfahrt-Koryphäe Florian Holzapfel gereift, wird es vom Familienunternehmen und Technologiekonzern IABG finanziert. Belohnt wurden die Gründer gerade mit dem Start-up-Preis des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Ramfahrtindustrie (BDLI).

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  •  30.09.2024 17:00

Die Stimmung hat sich eingetrübt. Doch unter den Start-up-Gründern herrscht weiter Zuversicht, mehr als in der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt. Da mag das Umfeld aktuell noch so trist sein; indem Risikofinanzierungen trotz erhöhtem Kapitalbedarfs schwerer werden, die ungenügende Digitalisierung hindert und sogar die Mitarbeiterzahlen in Neugründungen sinken. Die meisten der über 1800 Befragten schauen im jüngsten Deutschen Startup Monitor erstaunlich optimistisch in die nahe Zukunft. Und das Gros würde wieder in Deutschland neu gründen, selbst wenn das Land im internationalen Start-up-Vergleich immer noch schwach dasteht und das Netzwerken mit etablierten Unternehmen zäh ist. Da kann es doch um die deutsche Wirtschaft gar nicht so schlecht bestellt sein, oder?

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  •  10.09.2024 10:00

Der Raumfahrt-Zulieferer DCUBED bereitet die Produktion im Weltall vor. Mit 3D-Druckern will das Münchner Newspace-Start-up dort Teile von Sonnensegeln und Antennen fertigen - und so teilhaben, den Weg für Missionen in die Tiefe des Weltraums mit Mondbasen oder gar Mars-Exkursionen zu bereiten. Das erfordert große Strukturen und Komponenten, die auf der Erde zwar hergestellt werden können, der Transport ins All jedoch enorm aufwendig ist und die Raumfahrt vor große wie kostspielige Herausforderungen stellt. Unternehmen, Forscher und Entwickler in Amerika, Europa oder Asien arbeiten am In-Space-Manufacturing. So auch DCUBED. Mit seinem Start-up hofft Gründer Thomas Sinn, zu den ersten zu gehören. Schon im nächsten Jahr kann es mit ersten Tests im Orbit ernst werden.

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  •  04.03.2024 18:00

Das in den vergangenen zwanzig Jahren entstandende Gründerzentrum um die Technische Universität München hat sich zum größten Start-Up-Netzwerk in Europa entwickelt. Sein Nukleus: die von Quandt-Erbin Susanne Klatten geschaffene gemeinnützige Organisation UnternehmerTUM. Das Erfolgsrezept: die enge Zusammenarbeit von Universität, Forschungsinstituten, Unternehmen und Investoren. Nun soll das Konzept in ganz Deutschland umgesetzt werden. Dazu ruft das Bundeswirtschaftsministerium den „Leuchtturmwettbewerb Startup Factories" aus. In den nächsten fünf Jahren sollen zehn bis 15 Gründerzentren um Hochschulen herum entstehen. Aus 26 Bewerbergruppen sind Ende Mai 15 ausgewählt worden, die in acht Monaten ihre Feinkonzepte erarbeiten und auf den endgültigen Zuschlag hoffen können. UnternehmerTUM als Blaupause, um im internationalen Wettbewerb innovativer Unternehmensgründungen Boden gutzumachen.

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  •  07.08.2023 18:00

Außer Kontrolle geratene Großbrände auf Rhodos, in Algerien oder in Brandenburg in diesem Sommer machen Brandbekämpfung, besonders die Früherkennung von Feuerherden mehr denn je notwendig. Studierende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben das Projekt Evolonic entwickelt. Das ist eine Drohne, die große Waldflächen beobachtet, Brandherde, ja sogar Rauchschwaden detektiert und aus der Luft in Echtzeit wichtige Daten für Löscheinsätze am Boden übermittelt. Sie kann Prognosen über den Verlauf des Feuers erstellen. Ohne künstliche Intelligenz geht das nicht.

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