Große - IBM, Microsoft oder Google - und Kleine - eleQtron, QuEra oder IQM - treiben die Entwicklung von Quantencomputer aufwendig und unermütlich voran. Die Forschung steckt aber immer noch in den Kinderschuhen, sind die Rechenkapazitäten äußerst begrenzt. Bis die eigentlichen Vorteile ausgereizt werden können, kann es noch viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern. Das deutsche Start-up Kipu Quantum hat eine Software entwickelt, die heute schon die Technologie mit schnelleren und zuverlässigen Rechenprozessen nutzbar macht und den praktischen Einsatz in der Industrie verbessert.
Mehr lesenAhnungslose in der IT-Programmierwelt können nützliche Apps für ihre Arbeit basteln. Sven Zuschlag sieht es geradezu als seine Mission, dass das spielerisch erfolgt. Er hat die Plattform smapOne geschaffen, mit der in kurzer Zeit Anwendungen gebaut werden können. „No Code“ wird das genannt, da Programmierkenntnisse und das Schreiben von Codes nicht erforderlich sind. Er ist noch weniger anspruchsvoll als der schon einfachere „Low Code“. Ob „No Code“ oder „Low Code“ - für beide entsteht ein riesiger Wachstumsmarkt. Denn Selbsthilfe ist angesichts des chronischen Mangels an Programmierern angesagt. Die Idee der Demokratisierung fasziniert auch Thomas Müller. Der Stürmer des FC Bayern München und Nationalspieler gehört zu den Investoren.
Mehr lesenDerek Roos hat es geschafft: Geschäftsidee umgesetzt und Unternehmen gegründet, riesigen Erfolg gehabt - und schließlich teuer an Siemens verkauft. Am Ende ist er längst nicht. Unter dem Dach des Münchner Techno-Konzerns baut er "seine" Mendix gezielt aus; als eigener Herr, was für Siemens-Verhältnisse geradezu revolutionär ist. Mendix macht Laien zu Programmierern. Gründer und Chef Roos war es leid, dass Software-Experten Programme schreiben, die an den Bedürfnissen vorbeigehen. Der Niederländer bleibt Abenteurer, jemand, der Risiken eingeht und gerne auch einmal auf den Mount Everest steigen würde.
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